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Logbuch des Captains

Wings of Wushu - Episode 9

verfasst 20.12.2011 17:10 in spielerisches
Tja, das Angebot mit der Journalistin kam wohl nicht so gut an. Und generell schien mir das Interesse an der Runde zu erlahmen. Es war also an der Zeit, die Zügel straff anzuziehen. Das sollte zwar die Zugkraft antreiben, beschleunigt dabei aber auch sehr akut in Richtung Finale.
Was ich vorgelegt habe wurde von einem der Spieler treffend mit "das ist ja das reinste Familienfest" bezeichnet. Ich hab eben nach möglichst vielen offenen Fäden gegriffen, diese zusammengeknüllt und dann hieß es eskalieren, eskalieren, eskalieren.

Nicht anwesend war dieses Mal Prince, aber dafür hatten wir eine Gastspielerin (auf dem Brunch spielen hat so seine Vorteile) die Psycho von der Beta-Staffen übernahm und sehr interessant in Szene setzte (ich sag nur: Pille einwerfen).

Ich startete dort, wo wir das letzte Mal stehen geblieben waren. Nach dem Gefecht in der Staubwolke über dem Krater von Luna-City, erkannten die Sensoren der Clementine eine Schlacht in der Nähe. Das 86. sprang also, ganz im Sinne ihres Auftrags in Sachen Aufklärung, an den Ort dieser Schlacht. Dort fanden sie zwei Kampfgruppen, eine des Asteroiden-Kollektivs und eine aus verbleibenden Truppen der Mond-Föderation.
Das Kollektiv war mit den Trägern Hades und Dragon nebst ihren Geschwadern Kerberos und Yen Lo Wang vor Ort. Und sie wurden durch Schlachtschiffe und Fregatten unterstützt.
Die Föderation hatte die Träger Bremen und Marseillaise samt ihrer Geschwader Richthofen und Jeanne d’Arc. Irgend ein größeres Schiff war noch in den Reihen der Föderation, aber das flog in die Luft, kaum daß die Clementine angekommen war. Ich hatte hier also also alles mögliche an Geschwadern, mit denen das 86. in der Vergangenheit schonmal zu tun hatte.
Das Gefecht war bestimmt, von IFF Transpondern, die den Spielern logischerweise alle Fremden als feindlich zeigten, weil ja nur das 86. über gültige Unions-Codes verfügte. Und diese wiederum natürlich nicht die der anderen. Man mußte sich also genau hinsehen (z.B. auf die Bemalung der Jäger) um zu identifizieren, wen man da gerade vor den Rohren hatte.
Die Spieler waren sich (wenig überraschend) sehr schnell einig, daß sie die Kollektiv Truppen als Feinde ansehen, aber bekannten nur sehr zögerlich Farbe, was die Föderation betraf. Zumindest schossen sie auf die einen und vermieden weitestgehend Beschuss auf die anderen.
Das Einwirken des 86. kippte dennoch das Gleichgewicht in der Schlacht, die bisher zu Ungunsten der Föderation gelaufen war. Launch-A-Lot nahm sich Ren Xiaoping, den Wingleader von Yen Lo Wang, vor um "eine alte Rechnung zu begleichen" (siehe Episode 5). Als später auch die Dragon hoch ging und die Jäger des Kollektivs rapide ausfielen, zogen sich die verbleibenden Kollektivtruppen zurück.

Was folgte, war eine "Einladung" auf die Bremen zu Gesprächen. Diese vielen sehr knapp aus, waren aber bestimmt von ein paar Vorurteilen und wurden letztlich unterbrochen durch Meldungen: die Clementine bekam einen Flottenbefehl zum Sammeln herein, weil Japan (genau wie Luna City zuvor) von einem Asteroiden getroffen worden war. Zur selben Zeit bekamen die Föderationsschiffe einen Notruf von einer ihrer überlebenden Basen. Ihre Träger waren aber von dem Gefecht zu stark beschädigt und würden einige Stunden brauchen, bis sie wieder einen Sprung wagen konnten. Man kam also überein, daß abgeschossene Piloten des 86. (Launch-A-Lot z.B.) mit Reserve-Jägern der Föderation versorgt werden und alle zusammen auf die Clementine transferieren um zusammen der bedrängten Basis zu helfen.

Die besagte Basis hatte ein hervorstechendes Merkmal: ein riesiger Geschützlauf lugte daraus hervor. Angegriffen wurden sie von der Väinämöinen und Jägern der Walküren und der Vipers, also den Piraten (siehe Episode 3). "Familienfest" galt also auch hier wieder. Die hatten obendrein einen Transporter dabei, der groß genug war, die Kanone und einiges Equipment wegbringen zu können.
Die Spieler konzentrierten sich zuerst auf den Frachter, dann auf die Jäger und zuletzt auf die Väinämöinen. Banshee allerdings nahm sich von Anfang an ihren Bruder Brian aka Bandit vor (Leprechaun hielt sich da wohlweislich zurück) und dieses Duell zog sich durch die gesamte Szene und ging erst zuende, als der Rest schon fertig war. Es war geprägt von gegenseitigem Unwillen. Sie prügelten sich zwar, aber vermieden es wohlweislich, dem jeweils anderen wirklich etwas ernsthaftes anzutun. So tänzelte man umeinander, schoss zwar, aber eben auf Nebenleute und prügelte sich schließlich sogar regelrecht indem verschiedenste Arten von Rammangriffen geflogen wurden. Zuletzt schubste Brian Banshees schrottreifen und Treibstoff-leeren Jäger zur Clementine und kam dann aber auch selber mangels Treibstoff nirgends mehr hin (wobei es sowieso keinen Träger für ihn mehr zum Landen gab).

Ganz zuletzt noch, als die Föderationspiloten wieder zurückgebracht worden waren und die Clementine endlich dem Sammelbefehl nachkommen wollte, brachte ich noch ein weiteres Element ein, um als Ausblick und Aufhänger fürs nächste Mal zu dienen. Ein kleines Transportschiff des Kollektivs kam hereingesprungen und signalisierte sofort per Funk, daß es aufgeben wolle. Schwenkte also gewissermaßen die weiße Fahne. Geflogen wurde das Ding von Launch-A-Lots Sohn Christopher (Na, hat jemand die "Familienfest" Momente mitgezählt), der Informationen über die Anlage des Kollektivs anbot, in der diese Killer-Asteroiden auf den Weg gebracht wurden. Im Gegenzug wollte er aber Hilfe, um seine frisch angetraute Ehefrau aus dem Kollektiv herauszuholen.

Alles in allem eine solide Runde. Was mir nur aufgefallen ist: bisher haben die Spieler immer diese Gelegenheiten zum Interagieren untereinander und zu Gesprächen regelrecht gesucht und verlangt. Dieses Mal aber wurden die entsprechenden Angebote dazu praktisch komplett ignoriert und entsprechend knapp durchgewunken. Mag sein, daß das mit der höheren Erzähldichte in den Actionsequenzen zusammenhing.

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